Ehem. Industriemülldeponie in Dortmund Ellinghausen
Die ThyssenKrupp AG (vormals Hoesch Stahl AG) hat seit Kriegsende bis Anfang der 90er Jahre in Dortmund Ellinghausen auf einer ca. 37 ha großen Fläche eine Werksdeponie betrieben. Im Zuge der von der Bezirksregierung Arnsberg angeordneten Sanierung wurde eine Planung zur Endgestaltung der Deponieoberfläche und der angrenzenden Industrieflächen im Übergang zur freien Landschaft erarbeitet. In die Planung wurde das parallel zur Sanierung errichtete angrenzende Güterverteilzentrum (IKEA) mit umfangreichen Stellplatzanlagen einbezogen.
Planungsziele
  • Wiederherstellung von Offenlandlebensräume
  • Erhalt und Wiederherstellung von flächigen Gehölzbeständen als Brut- und Lebensraum für Gebüsch- und Baumbrüter
  • Erhalt des Biotopverbundsystems entlang der Emscher und des Dortmund-Ems-Kanals
  • Sicherung der Lebensraum- und Biotopvernetzungsfunktion des Holthauser Baches
  • Schaffung von sichtverschattender Gehölzstrukturen zur Einbindung der Stellplatzanlage sowie der Gebäudekörper im angrenzenden SO-Gebiet (Güterverteilzentrum)
Hauptsächliche Maßnahmen
  • Anpflanzung von Gehölzen auf der Deponie
  • Anpflanzung von Gehölzen auf der östlichen Außenböschung zum Dortmund-Ems-Kanal zur freien Landschaft
  • Entwicklung von Magergrünland
  • Entwicklung von ausdauernden Kraut- und Ruderalfluren
  • Gestalterische Einbindung der Entwässerungsmulden zur oberirdischen Ableitung von Niederschlagswasser
Leistungen
  • Objektplanung für Freianlagen LPH 2 bis 9
  • Pflege- und Entwicklungskonzept
Auftraggeber

ThyssenKrupp Real Estate GmbH
über Leser, Albert, Bielefeld GbR

Bearbeitungszeitraum
2008 – 2014
Flächengröße
37 ha